Katzenelend in Deutschland – TASSO-News
26. Januar 2011| TASSO-Newsletter |
| Katzenelend in Deutschland |
| Es passiert vor unserer Tür. Nur weil man sie nicht sieht, heißt das nicht, dass sie nicht da sind: Tausende herrenlose Katzen jeden Alters fristen in Deutschland ein jämmerliches, erbärmliches Dasein, gerade eben zwischen Leben und Tod. Futter, medizinische Versorgung, Zuwendung – es fehlt diesen Tieren an allem. Und dieses Elend vermehrt sich mangels Kastration viermal im Jahr. Was die Straßenkatzenproblematik in Deutschland betrifft, herrschen ähnliche Zustände wie man sie von den Straßenhunden in Europa kennt. Nur, dass die Straßenkatzen Deutschlands versteckt auf Bauernhöfen, in Kellern, Hinterhöfen oder Fabrikkasernen leben. Noch. Bei der hohen Populationsdichte und der immensen Vermehrungsrate können die Tierschutzvereine das Problem auf Dauer unmöglich allein lösen. Für jede Katze, die die Tierschützer mit geringen finanziellen Mittel kastrieren, kommen jährlich mehrere Dutzend neue Katzenbabys nach. Die Politik gibt diesen freilebenden Katzen den Stempel “herrenlos” und schon ist sie nicht mehr für die Versorgung der Tiere verantwortlich. Eine Lösung wäre wie in Paderborn eine Katzenschutzverordnung mit einer Kastrationspflicht. Noch können sich die Verantwortlichen auf Kommunal- und Landesebene zu dem Thema “Katzenkastration” nicht durchringen. Für TASSO ist allerdings ganz klar: Kastration von Straßenkatzen ist Tierschutz. Und der muss gelebt werden. |
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Lucky – ein Leben in Todesangst
19. Januar 2011Update Lucky:
Lucky lebt jetzt auf einer Pflegestelle in Leipzig.
Lucky

Lucky gehörte zu einem Katzenbestand von fünf Tieren, die zusammen mit zwei Hunden allein in einem Haus in Duisburg lebten.
Für die anderen Katzen gibt es End- bzw. Pflegestellen, für Lucky wird die Situation nun sehr brenzlig:
Sie lebt bei der Tochter der ehemaligen Besitzerin auf gerade mal 3 m². Den ganzen Tag lang hockt sie auf der Waschmaschine, in ständiger Angst vor dem Jagdhund der Familie, der sie bereits mehrmals gepackt und geschüttelt hat, und der mittlerweile wohl gelernt hat, die Tür zu öffnen. Zwar fürchtet die Halterin, dass “der Hund der Katze mal das Genick bricht”, aber darüber hinaus werden offenbar keine sichernden Maßnahmen getroffen.
Ein Leben in Todesangst – kein schöner Lebensabend für eine ca. 11 Jahre alte Katze!
Sie hat - genau wie die anderen Katzen aus den Würfen aus diesem Haus - gesundheitliche Probleme. Die Zähne sind in keinem guten Zustand und viele wurden bereits entfernt. Als sie damals bei der Tochter einzog hatte sie einen schlimmen Infekt, der sich noch heute durch eine hängende Zunge bemerkbar macht.

Lucky leidet unter Hautproblemen, deren Ursache mir leider nicht bekannt sind, die aber auch durchaus durch den Stress ausgelöst sein könnten, unter dem sie ständig steht.
Für Lucky suchen wir nun dringend einen Platz, wo sie ihren Lebensabend in Ruhe verbringen kann.
Kontakt:
Silke Laube
Mobil: 0172 90 74 14 6 (D2)
Email: KlKarla@gmx.de

